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Hintergrund Gesundheit ist das höchste Gut - dieser Leitsatz gilt für alle Menschen. Tatsächlich ist es aufgrund des Fortschritts in den Bereichen Medizin, Ernährung und Hygiene gelungen, viele Erkrankungen, die noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts ernsthafte Gefahren auch für die Bevölkerung in Deutschland darstellten, wirksam zu bekämpfen. So sank die krankheitsbedingte Sterblichkeitsrate in den letzten 30 Jahren um 30%. Trotzdem haben viele "Zivilisationskrankheiten" und chronische Erkrankungen zugenommen. Hierbei spielen sicherlich Umwelteinflüsse, gesellschaftliche Faktoren sowie die gestiegene Lebenserwartung der Bevölkerung eine Rolle. Entsprechend steigt z.B. die Zahl der Alterserkrankungen ebenso wie die allergischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Vor diesem Hintergrund steigt auch die Bedeutung der Prävention sowie das Bedürfnis an Information insbesondere bei Patienten und Verbrauchern. Wie können z.B. Herz-Kreislauf-, Skelett-, Krebs- oder auch rheumatische Erkrankungen vermieden oder sinnvoll behandelt werden? Wie kommt man möglichst fit und gesund ins Alter? Kann man das Allergierisiko bereits im Säuglings- und Kindesalter verringern? Welche Rolle spielen die Arbeitsbedingungen für die Gesundheit? Wie sieht eine altersgerechte, ernährungsphysiologisch ausgewogene und gesunde Ernährung wirklich aus? Welche Behandlungsmöglichkeiten sind vielversprechend, welche sind zweifelhaft? Wo steht die medizinische Forschung heute? Werden bald unheilbare Erkrankungen erfolgreich behandelbar sein? Auf diese und viele andere Fragen gibt es oft mehrere, gegenteilige Antworten. Zu sehr sind sinnvolle Präventionsstrategien, dem wissenschaftlichen Stand entsprechende Diagnose- und Behandlungsverfahren oder auch Ernährungsrichtlinien mit einem Wirrwarr an fraglichen oder nachweislich falschen Aussagen bzw. unwirksamen Therapien, Diäten etc. vermengt. Wenn selbst Ärzte und andere medizinische Fachleute bei der Vielfalt von Präparaten, Produkten und Empfehlungen nicht mehr den Überblick wahren können, dann ist letztendlich die Gesundheit jedes einzelnen der Verlierer. Gründung & Zielsetzung Der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz - Info Gesundheit e.V. (BGV) wurde mit der Zielsetzung gegründet, durch überregionale und kontinuierliche Information zu allen relevanten Bereichen der Gesundheit einen Beitrag zur Aufklärung zu leisten und dem Informationsbedürfnis bei Patienten und Verbrauchern, aber auch bei Ärzten, Apothekern und anderen medizinisch/gesundheitlich tätigen Berufsgruppen nachzukommen. Führende und anerkannte Meinungsbildner aus allen Bereichen der Medizin und Gesundheit beraten uns hierbei. Expertenmeinungen werden ebenso wie aktuelle nationale und internationale wissenschaftliche Studien gesammelt und ausgewertet. Auf Konsensuskonferenzen werden Richtlinien erarbeitet und veröffentlicht. Bewährte, umstrittene und neue Arzneimittel, Nahrungsmittel und andere gesundheitliche Produkte werden begutachtet, verglichen und bewertet. Der Erfahrungsaustausch mit Anwendern, Patienten und Verbrauchern sowie regelmäßige Umfragen geben uns Aufschluß über die Sichtweise und Bedürfnisse der Bevölkerung. Informationsweg Diese Informationen werden durch unser Referat Fach- und Patienteninformation, die Anlaufstelle für Betroffene und Fachleute ist, publiziert bzw. weitergegeben. Neben der Beratung erfolgt eine aktive Information durch:
Schwerpunktthemen
Aufgaben
Realisierung Der BGV nimmt keine öffentlichen Mittel in Anspruch. Das ermöglicht ein rasches, unabhängiges und unbürokratisches Handeln. Unsere Arbeit wird vielmehr ausschließlich durch Spenden und Drittmittel im Rahmen von Kooperationen finanziert. Projektbezogene Kooperationen erfolgen z.B. mit:
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